Mittwoch, 11. November 2015

Analyse der Arbeitszeit: wie die graue und kalte Jahreszeit die Produktivität affektiert

Die Blätter haben schon ihre Farbe gewechselt und fangen an herunterzufallen- dies bedeutet für die meisten von uns, dass der Winter kommt. Mit dem kalten Wetter kommt auch die Inkubationszeit- die Zeit wo wir Menschen am liebsten im warmen Haus bleiben möchten und auch nicht super motiviert sind, etwas in dem grauen Wetter zu unternehmen. Dies ist auch in der Produktivität in der Arbeit zu sehen. Es hilft natürlich auch nicht, dass Weihnachten um die Ecke ist und Leute noch ihre letzten paar Tage Urlaub nehmen. Kein Wunder ist die Produktivität also so niedrig, aber gemäß den Wissenschaftlern kann dies auch mit Fakten unterstützt werden.

Andrea Ayres-Deets, der Redakteur von The Next Web, sprach davon, wie das Klima unsere Produktivität affektiert. Für manche sind die Resultate der Forschung eine Überraschung, für andere bestätigt es nur was wir uns schon längst gedacht haben (und auch als Ausrede benutzt haben ;-)). Sie werden sehen wie die Luft und Temperatur des Raumes die Produktivität affektiert, welches Sie jederzeit auch in primaERP sehen und messen können.

Klima und Produktivität


Die Produktivität der Arbeitnehmer ist von der Temperatur, Feuchtigkeit und Luftqualität betroffen. Der Mensch ist sehr sensitiv zu Temperatur und Klimawechsel. Ayres-Deets schreibt, dass das beste Arbeitsklima ein moderates, subtropisches ist. Um die Körpertemperatur bei 36,7° C zu halten, sollte die Umgebung angepasst sein, damit der Körper nicht unnötig arbeiten muss und der Metabolismus nicht zu arg ins Schwanken gerät. Jeder Klimawechsel wird den Körper beeinflussen, wie Sie vielleicht selbst gemerkt haben- ist es zu kalt oder heiß, werden Sie sehr müde und sind nicht mehr so konzentriert. Der Grund dafür ist, dass der Körper seine Energie benutzt, um die Temperatur zu stabilisieren. Was bedeutet das für die Arbeit? Sie sollten das Büro nicht überhitzen oder die Fenster zu lange offen lassen.

Bewölkte Tage reduzieren die Produktivität

 

Gemäß den Beobachtungen von Ayres-Deets, ist es demütigend wenn das Wetter draußen schön ist und Sie den ganzen Tag in der Arbeit sitzen, da Sie es nicht genießen können. Wir in primaERP sind aber anderer Meinung. Wenn es grau und regnerisch draußen ist, fühlt man die Änderung in der Luft, welches das gleiche Effekt hat- man ist müde, will nicht arbeiten und will am liebsten nur nach Hause und auf die Couch. Jedoch wenn es sonnig ist, dann ist man besserer Laune, welches dann die Produktivität steigert und die Zeit vergeht wie im Nu. Außerdem arbeitet man auch produktiver, da man ja noch was von dem Tag haben will. Jetzt wird es schon ab 16 Uhr dunkel, welches automatisch dem Körper sagt, dass es eigentlich Zeit ist heimzugehen und es dadurch schwerer ist, sich auf die Aufgabe zu konzentrieren.

Die Lösung? Machen Sie die Lichter in Ihrem Büro an, hören Sie ein bisschen Musik, fügen Sie Pflanzen hinzu um die Qualität der Luft zu verbessern und haben Sie das Thermometer auf einer angenehmen Temperatur. Ziehen Sie sich auch angemessen an. Wenn der Winter da ist, drehen viele Firmen und Gebäude die Heizung hoch also ist es vielleicht nicht die beste Idee den dicken Pullover zu tragen. Wir würden Ihnen empfehlen, ein paar Schichten anzuziehen, damit Sie sich immer wohl fühlen können. Mit der richtigen Kleidung, der Musik, dem Licht und den Pflanzen fühlt es sich nicht nur ein bisschen wie Sommer an, aber es hilft Ihnen sich auch besser zu konzentrieren.

Die optimale Temperatur für die höchste Produktivität


Für effiziente Arbeit und die höchste Konzentration sollten Sie das Thermostat im Büro auf ca. 21-22° Celsius stellen. Ein kleiner Unterschied wird den Arbeitnehmer nicht groß affektieren und er sollte ganz normal weiter produktiv arbeiten. Wenn Sie aber die Temperatur auf 25°C erhöhen, wird die Effizienz des Mitarbeiters fast augenblicklich reduziert. Sie haben dies vielleicht schon selbst mitgemacht- das Büro ist zu warm, Sie fangen an zu schwitzen und der Gedanke an die Arbeit ist so gut wie weg. Dies hat natürlich etwas mit der Wissenschaft zu tun- wie vorher gesagt, der Körper muss bei diesen Temperaturen arbeiten um die Körpertemperatur zu stabilisieren, welches die Energie für die Konzentration reduziert. Der Arbeitnehmer agiert passiv und hat keine Energie mehr die Aufgabe zu erledigen oder die wichtige Entscheidung zu treffen. Vor allem im Winter hilft hier das Fenster zu öffnen- ein bisschen Frischluft und schon hat man wieder klare Gedanken.

Globale Probleme mit der Produktivität


Gemäß einer Studie von Geoffrey Hill und Jisung Park, ist der BIP in Ländern mit warmen Klimas in den letzten Jahren um 3 bis 4% gefallen. In kälteren Klimas ist das Gegenteil passiert; es steigerte um 3 bis 4%. Dies verbinden Forscher mit der Auswirkung der globalen Erwärmung.

Eine andere interessante Beobachtung wurde auch von japanischen Wissenschaftlern gemacht. Sie haben gefunden, dass wenn man die Zimmertemperatur nur um 1 Grad erhöht, reduziert man die Produktivität im Durchschnitt um 2%. Das affektiert direkt die Analyse der Arbeitszeit. Wir empfehlen Ihnen dies zu probieren und es mit einem Zeiterfassungstool beobachten. Sie werden sehen, dass die Arbeiter mehr Zeit an der Aufgabe verbringen, als wenn die Temperatur optimal ist.

Bequeme Arbeitsplätze steigern die Arbeitseffizienz


Zusammengefasst empfehlen wir Ihnen eine angenehme Umgebung an Ihrem Arbeitsplatz zu setzen und die Auswertung Ihrer Arbeitsleistung mit diesen einfachen Schritten zu verbessern:

1.    Stellen Sie das Thermostat im Büro auf 21°C. Dies ist die optimale Temperatur für die Mehrheit der Leute. Die Forscher von Helsinki haben gefunden, dass man die höchste Leistung der Mitarbeiter mit dieser Temperatur gewinnt.

2.    Eine gute Durchlüftung ist wichtig für die Produktivität und höhere Leistung. Eine schlechte Durchlüftung schadet der Konzentration, verursacht Kopfschmerzen und erhöht die Müdigkeit. Vor allem im Winter ist dies ein wichtiger Punkt. Durch die Heizung ist die Luft sehr trocken- unser Rat ist es, das Fenster alle paar Stunden für ein paar Minuten zu öffnen. Wir sagen nicht, dass Sie frieren sollten, aber für ein paar Minuten ist die Frischluft notwendig um besser zu konzentrieren und damit produktiver zu arbeiten.

3.    Das optimale Level der Luftfeuchtigkeit ist zwischen 20 und 60%. Umso weniger Luftfeuchtigkeit da ist, desto mehr kann der Körper mit Temperaturen umgehen. Die Feuchtigkeit affektiert die Fähigkeit des Körpers mit verschiedenen Temperaturen umzugehen, also stellen Sie ein paar Pflanzen oder sogar einen kleinen Brunnen in den Raum. Sie werden sehen, mit ein bisschen Natur werden Sie die trockene Luft schnell vertreiben.

Natürlich hat jede Person ihre eigenen Bedürfnisse und Präferenzen wenn es um die Raumtemperatur, Luft und Klima geht, aber die oben genannten Empfehlungen gelten als universal. Mit der richtigen Umgebung arbeiten Sie effizienter, konzentrierter und produktiver. Sie glauben uns nicht? Probieren Sie es und erfassen Sie die Zeit mit primaERP.

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